Wirtschaftsförderungs- und Projektentwicklungsgesellschaft Kreis Birkenfeld mbH, Slider WFG

Das Projekt

Der Nationalparklandkreis Birkenfeld erstreckt sich im Bundesland Rheinland-Pfalz auf einer Fläche von knapp 777 km² mit etwa 81.000 Einwohner. Diese verteilen sich auf die große kreisangehörige Stadt Idar-Oberstein sowie die Verbandsgemeinden Baumholder mit 14 Ortsgemeinden, Birkenfeld (31), Herrstein (34) und Rhaunen (16). Mit einer Einwohnerdichte von ca. 104 Einwohner/km² sind große Teile des Kreisgebietes ländlich geprägt. Topographisch durchschneidet das windungsreiche Tal der Nahe die hügelige Mittelgebirgslandschaft des Kreisgebietes von Südwesten nach Nordosten. Für einen flächendeckenden Ausbau von Breitbandinfrastruktur bedeuten diese Siedlungsstruktur und die Topographie gewisse Herausforderungen, die mit diesem Projekt aktiv angegangen werden.

Der Breitbandausbau im Kreisgebiet wurde bisher im Rahmen des eigenwirtschaftlichen Ausbaus von Netzbetreibern und mit öffentlichen Fördermitteln unterstützte Einzelprojekte vorangetrieben; eine Förderung des Ausbaus in unterversorgten Gebieten konnte aufgrund der Finanzlage der Kommunen bislang nur punktuell vorangetrieben werden. Da die Digitalisierung jedoch zunehmend alle Lebensbereiche bestimmt und die Verfügbarkeit von Breitband mehr und mehr zu einem entscheidenden Standortfaktor wird, müssen heute die digitalen Infrastrukturen für die Zukunft geschaffen werden. Das Land Rheinland-Pfalz hat sich zum Ziel gesetzt, mittelfristig ein zukunftsfähiges Breitbandnetz zu schaffen, das eine flächendeckende Breitbandversorgung mit mindestens 50 Mbit/s für Privathaushalte und 1 Gbit/s symmetrisch für Gewerbe sowie eine Glasanbindung für nicht ausreichend versorgte Schulen zur Verfügung stellt als weiteren Schritt für ein künftiges reines Glasfasernetz.

Der Nationalparklandkreis Birkenfeld verfolgt mit seinem NGA-Breitbandausbau dabei das sogenannte Wirtschaftlichkeitslückenmodell (weitere Infos hier) als Ergebnis einer durchgeführten Machbarkeitsstudie. Dieses Modell birgt einige Vorteile, insbesondere da bereits überwiegend überregionale Netzbetreiber eigenwirtschaftlich in der Region tätig sind und so gewährleistet wird, dass die neu geschaffenen Strukturen von Unternehmen betrieben werden, die bereits Markterfahrung in der Region besitzen und für die technische Aktualität der Infrastruktur aus eignen Mitteln Sorge tragen.

Zur Ermittlung des ausschreibungsfähigen Ausbaugebietes (sog. „weißer Fleck“) wurden entsprechend der NGA-Kriterien alle förderfähigen Privathaushalte, Schulen, Unternehmen und institutionellen Nachfrager im gesamten Projektgebiet ermittelt, die nicht bereits mindestens mit 30 Mbit/s erschlossen sind oder gemäß den Ergebnissen des durchgeführten Markterkundungsverfahrens in Zukunft versorgt werden. Weiterhin wurde der Nahbereich der Hauptverteiler ausgeschlossen. Mit dem so definierten Ausbaugebiet konnte eine entsprechende Ausschreibung gestaltet werden.
Zur Finanzierung wurden sowohl beim Bund, als auch beim Land Rheinland-Pfalz Förderanträge gestellt. Details erhalten Sie unter „Finanzierung“. Nachdem der vorläufige Zuwendungsbescheid des Bundes vorlag, wurde mit dem Ausschreibungsverfahren für notwendige bauliche Maßnahmen begonnen. Nachdem die finalen Bewilligungsbescheide von Bund und Land vorlagen, konnte der Zuschlag an die inexio Informationstechnologie und Telekommunikation GmbH aus Saarlouis erteilt werden. Weitere Informationen zum ausbauenden Telekommunikationsunternehmen (kurz: TKU) finden Sie unter „Das ausbauende TKU“.

Seit der Vertragsunterzeichnung mit der inexio Anfang 2019 läuft die Detail- und Standortplanung für das gesamte Kreisgebiet, woraus der konkrete Bauzeitenplan je Ortsgemeinde/Stadt hervorgeht. Sobald diese Informationen seitens des TKU vorliegen, wird dies unter „Gebiet und Zeitplan“ ständig aktualisiert.

Besonderheit und absolutes Alleinstellungsmerkmal ist die Tatsache, dass sich das ausbauende TKU für eine vollständige Erschließung des ausgeschriebenen Ausbaugebietes mit Glasfaser bis ins Gebäude (FTTB/FTTH) entschieden hat. Neben den geförderten Anschlüssen (A-Adressen) haben so zusätzlich zahlreiche an der Ausbautrasse liegende Anwohner die Möglichkeit, ebenfalls einen Glasfaseranschluss bis ins Gebäude zu profitieren (B-Adressen). Auf folgender Website kann die Anschlussverfügbarkeit im Rahmen dieses Breitbandausbaus überprüft werden:
https://www.myquix.de/birkenfeld/

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